Gartenbauverein


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Gefahr für heimische Marienkäfer

Vereinsleben

Der Asiatische Marienkäfer breitet sich in ganz Mitteleuropa aus. Er entwischte offenbar Gewächshäusern, in denen er zur biologischen Schädlingsbekämpfung ausgesetzt wurde.
Seit den 80er-Jahren wird der Asiatische Marienkäfer in mehreren europäischen Ländern, besonders in Belgien und Deutschland, zur biologischen Schädlingsbekämpfung - vor allem in Gewächshäusern - eingesetzt.

Auch Nützlinge auf Speiseplan
Der ursprünglich in Japan und China beheimatete Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis) hat das Potenzial, einheimische Arten zu verdrängen und zu einer Landplage zu werden. Auf seinem Speiseplan stehen nämlich nicht nur Blattläuse, sondern auch Schmetterlingseier und andere Insekten, darunter auch Nützlinge und die Larven einheimischer Marienkäfer. Der gegen Pestizide relativ resistente Einwanderer zeigt bei variabler Färbung meist 19 schwarze Punkte auf. Die einheimischen Marienkäfer haben 7 Punkte. Beide sind etwa gleich groß.

Nicht mehr aufzuhalten
Zu einem ernsthaften Problem könnte sich der Käfer für die Obst- und Weinbauern entwickeln, weil die ungenießbaren Käfer sich zwischen den Früchten und Beeren sammeln und mitgeerntet werden, was bei der Verarbeitung zu Saft oder Wein zu massiven Geschmacksbeeinträchtigungen führt.
Zu einer Plage könnten die Tiere auch für Hausbesitzer werden, denn die Käfer haben die unangenehme Angewohnheit, sich im Herbst zu Tausenden an Hauswänden zu sammeln, um nach einem Überwinterungsplatz in Ritzen und Lücken zu suchen.

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