Gartenbauverein


Direkt zum Seiteninhalt

Gärtnern auf Dachterrasse und Balkon

Vereinsleben

Mit diesen Pflanzensorten haben Sie Ihren „grünen Rahmen“ für die kommenden Jahre fertig. Um einen bunten Minigarten zu bekommen machen sie Gebrauch von reichblühenden „Einjährigen“ wie z.B. Fleißige Lieschen, Tagetes, Petunien, Lobelien, Fuchsien- und Geraniensorten. Wenn Sie Wert auf Ihren eigenen Stil legen versuchen Sie doch einmal Jungfer im Grünen, Ringelblume, div. Mohnsorten und sehr schön als Kletterer entlang der Balkonwand oder einer sonnigen Mauer, div. Lathyrussorten.
Denken Sie daran, dass alle Pflanzen in Töpfen beinahe täglich bewässert werden müssen. Lassen Sie das Gießwasser etwas erwärmen, Pflanzen „erschrecken“ sich bei einem eiskaltem Guss Leitungswasser. Da die Pflanzen in Töpfen in relativ wenig Erde stehen, ist es für das gesunde Wachstum enorm wichtig, regelmäßig zu düngen.
Neben Dachgärten, die voll belastbar sind und wie Terrassen oder Balkone begrünt werden können, gibt es auch Sonderformen extensiver, flächiger Dachbegrünungen. Solche Begrünungen sind sehr leicht, damit das Gewicht des Substrates und der Pflanzen selbst das Gewicht des Daches nicht zu stark belastet. Extensive Dachbegrünungen sind bis zu einer Dachneigung von 22 Grad technische möglich. Planung und Anlage solcher Spezialbegrünungen gehören in die Hände spezieller Firmen.
Extensive Dachgärten werden mit Pflanzen ausgestattet, die mit Klimaextremen wie Hitze, Wind, Trockenheit und Frost sehr gut zurechtkommen. Solche Pflanzen kommen z.B. im felsigen, hochalpinen Gebiet vor. Extensive Dachbegrünungen kommen daher mit sehr wenig Pflege aus.
Bewässern in der Anwuchsphase und in den heißen Sommermonaten funktioniert bei kleinen Flächen händisch, ansonsten am besten mittels Tröpfchen- oder Anstaubewässerung. Von Zeit zu Zeit müssen von selbst angeflogene Pflänzchen von Bäumen und Sträuchern entfernt werden.

Klimaverbesserung in der Stadtwüste
Begrünte Dächer speichern, je nach Klima 40-90 % des Niederschlagswassers und lassen es langsam wieder verdunsten. Dadurch erhöht sich die Luftfeuchtigkeit, die Verdunstungskälte bewirkt einen Kühleffekt, Staub und Schall werden gebunden.

Einige unserer Mitglieder haben ungenutzte Garagendächer, Dachterrassen oder Kleinbalkone und wollten wissen, wie sie diese am effizientesten bepflanzen bzw. begrünen können. Hier einige fachliche Tipps zu diesem Thema:

Schwere oder leichte Töpfe ?

Das allerwichtigste ist, dass Sie erst einmal feststellen, in welchem Maße Sie Ihre (Dach)Terrasse oder Balkon belasten können. Um das Gesamtgewicht so viel wie möglich zu beschränken, nehmen Sie am besten Kunststoff- oder Korbgefäße. Es ist oft viel schöner und Ruhe ausstrahlender, nur eine gewisse Anzahl größerer Töpfe zu wählen, als viele kleine ! Machen Sie, bevor Sie die Töpfe anschaffen, einen Grundriss von Ihrer Terrasse oder Balkon sowie eine Wunschliste darüber, welche Aktivitäten sie dort vorhaben. Sie müssen heftigen Wind sowie wenig oder viel Sonne berücksichtigen. Dann beginnen Sie mit dem Anbringen von Entwässerungslöchern. Sind diese nicht standardmäßig vorhanden, bohren Sie die Löcher in die Seiten, ca. 2 cm vom Boden. Einen größeren Topf füllen Sie zuerst ¼ voll mit Schaumkugeln oder Hydrosteinen. Darüber legen Sie ein Stück Vliestuch, das verhindert, dass die Erde wegsickert. Anschließend füllen Sie den Topf mit guter Blumentopferde, ev. vermischt mit Wasser aufnehmenden Körnern. Der Unterschied zur einfachen Gartenerde ist, dass Blumentopferde viel mehr Düngerstoffe beinhaltet und das werden Ihre Pflanzen sehr nötig haben.

Welche Pflanzen ?
Wagen Sie sich im ersten Jahr nicht an diverse (häufig teure) exotische Pflanzen. Entscheiden sie sich lieber für zuverlässige, winterharte Pflanzen, die auch im Winter draußen bleiben können wie z.B. Buchsbaum, Farne, Hosta`s, (Strauch)Efeu, Lorbeer und klein bleibende Koniferen.


Startseite | Tipp des Monats | ÜBER UNS | Chronik | Vereinsleben | Kontakt | Impressum | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü